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Samstag, 14. April 2012





Manchmal ist es komisch, wenn man jemand sehr mag, aber es einfach nicht funktioniert... immer streitet man sich, redet aneinander vorbei und man versucht es immer neu und neu und am Ende sind wieder alle verletzt. Wie kann so etwas sein? Wie kann mich sich sehr mögen und alles dafür tun und es funktioniert trotzdem nicht? Es ist mir ein paar Mal in meinem Leben passiert und am Ende ist es immer auseinander gegangen und wir sprechen nicht mehr miteinander. Nach diesem ganzen hin und her muss im Endeffekt jemand einen Schlussstrich ziehen und es ist wie eine Wunde im Herzen, die nie verheilt. Es kann besser werden, aber es nie wirklich wieder wie vorher. Manchmal sollte das Leben voller wundervoller Sonnenflecken aus Fotos sein... und nicht immer so real und verletzend. Warum reden die Menschen so wenig und versuchen aus ihrer eigenen Verletztheit heraus anderen so weh zu tun wie möglich? Warum sagt man genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich meint...?





Ich habe versucht zu beenden und gemerkt, dass es nicht funktioniert... das sind diese Beziehung zwischen Menschen, die einander wehtun, obwohl sie sich so sehr mögen. Paradox, aber manchmal geschieht so etwas und es ist auch nie wirklich abgeschlossen, immer wieder und wieder wird man auf die Person treffen und es wird so sein wie früher... mit jedem Mal wird man vielleicht stärker, aber bis man die Hoffnung aufgibt, dass man wieder zusammen findet auf was für eine Art auch immer, das dauert eine gefühlte Ewigkeit und immer und immer wieder kommt man an und lässt sich verletzen... wie paradox das Leben ist: Menschen, die man liebt, die einem aber nicht gut tun...




Ich habe mir vorgenommen genau darüber ein Buch zu schreiben... vielleicht einen Email Roman, vielleicht ein Drama.. ich weiß es noch nicht. Ich muss meinem Unverständnis darüber Luft machen, den Dingen auf den Grund gehen, auch, wenn ich wieder bei nichts heraus kommen werde... ich möchte diesem Gefühl nicht schutzlos ausgeliefert sein, möchte etwas verändern, es nächstes Mal in eine andere Richtung lenken und mich nicht mehr damit quälen müssen...

Montag, 27. Februar 2012




Manchmal ist einfach Funkstille und ich habe keine Worte. Die Gedanken in meinem Kopf sprudeln und spinnen, aber ich kann es nicht ausdrücken. Es ist hier, genau hier, aber ich kann es nicht in Worte fassen. Mein Herz brennt und ich habe so ein komisches Gefühl im Bauch. Warum mache ich mir alles eigentlich immer so schwierig? Anrufen Entschuldigen Treffen Neuer Anfang. Nur weiß ich, dass es nie so ist, wie man das möchte. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, aber ich kann das einfach nicht. Und ich dreh noch durch. Warum passieren gute Dinge immer nur dann, wenn man nicht
bereit dafür ist. Ich kann und will das einfach nicht verstehen.
Es ist ein Tag, um sich selbstbemitleidend ins Bett zu verziehen und die Oscar-Nacht auszukurieren. Was ist hier eigentlich los?

Ich wünsch mir den Sommer zurück, denn da scheint selbst das Schwerste leichter zu sein. Ich wünsche mir auf einer Wiese zu sitzen, Blaubeeren zu essen und die Wolken zu beobachten. Es sollte alles nicht so kompliziert sein. Ich weiß jetzt wo meine Reise hingehen soll, die in 7 Monaten beginnt, aber was dazwischen kommt, das macht mich nervös und nicht unbedingt im guten Sinne.


Tausend Mal habe ich angefangen und wieder aufgehört. Texte. Listen. Ich kann einfach nicht. Dieses Mal ein neuer Versuch, etwas, was mich aufmuntern soll. Damit ich etwas Sinnvolles zu tun habe..


* Fotos im und vom Regen machen
* analoge Fotos einscannen und ein neues Album machen
* mein Zimmer endlich zu Ende aufräumen
* ein Inspirationstagebuch ins Leben rufen
* Brunch Essen ausdenken für morgen



* unglaublich erleichtert sein, weil ich jetzt wahrscheinlich weiß,
was ich studieren will

Mittwoch, 8. Juni 2011

Mit jedem deiner Fehler...




Ich will nicht bei dir klingeln, und ich tu es doch
Ich will nicht an dich denkn', und ich tu es immer noch
Ich will nicht von dir reden, vom singen ganz zu schweigen
Schäm dich was, dass du dich immer noch in meine Lieder schleichst
Ich hab versucht mir, mir einzureden, dass du ja eigentlich gar nicht so schön bist
Dass du bescheuert bist und nichts verstehst, dass wir nicht füreinander bestimmt sind


Warum weiß man manchmal einfach nicht, was man für einen anderen Menschen empfindet? Ist es nur die Melancholie und die Sehnsucht? Die Nostalgie, weil es genau ein Jahr her ist? Oder ist es etwas Anderes?

Warum versteh ich mich manchmal selbst nicht?

Donnerstag, 26. Mai 2011

Erinnerung an Illusionen...


Musik konserviert die Zeit und erinnert uns sofort an die Zeit, mit der wir sie verbinden. An die Menschen, die wir getroffen haben, an die Momente, die wir mit ihr verbracht haben, an die Wünsche und Träume, an die Illusionen, die wir hatten. Und alles wird wieder wachgerufen und so real, als hätte sich die Welt nicht weitergedreht und als hätte sich in der Zwischenzeit nichts verändert. Wachgerufen durch den ersten Ton und die Gefühle sind wieder da. Ganz plötzlich.

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And we build up castles in the skys and in the sand.
Design our own world ain't nobody understand.
I found myself alive in the palm of your hand.
As long as we are flyin' all this world is ain't got no end. All this world ain't got no end.

Montag, 2. Mai 2011

You`re not alone...


... definitiv das Lied des Sommers...
ein bisschen wehmütig, sehnsüchtig, melancholisch...
perfekt, um am Meer entlang zu fahren, die Fenster heruntergekurbelt
und sich einfach von der Musik gefangen nehmen zu lassen...




In a way it's all a matter of time
I will not worry for you – you will be just fine
Take my thoughts with you, and when you look behind
You will surely see a face that you recognize, yeah yeah

You're not alone, I'll wait till the end of time
Open your mind, surely it's plain to see
You're not alone, I'll wait till the end of time for you
Open your mind, surely it's time to be with me

It is the distance that makes life a little hard
Two minds that once were close; now so many miles apart
I will not falter though, I'll hold on till you're home, yeah yeah
Safely back where you belong, and see how our love has grown

You're not alone, I'll wait till the end of time
Open your mind, surely it's plain to see
You're not alone, I'll wait till the end of time for you
Open your mind, surely it's time to be with me

You're not alone, surely it's time to be with me
Open your mind, yeah

You're not alone – oh, I'll wait till the end of time for you
Open your mind – open your mind, yeah yeah
You're not alone – no, no

Donnerstag, 20. Januar 2011

Und plötzlich ist alles so leer.



Manchmal ist plötzlich alles so leer, dass man es kaum ertragen kann.


You mean that much to me
And it's hard to show
Gets hectic inside of me
When you go
Can I confess these things
To you
Well I don't know
Embedded in my chest
And it
Hurts to hold

I couldn't spill my heart
My eyes gleam looking in from the dark
I walk out in stormy weather
Hold my words, keep us together
Steady walking but bound to trip
Should release but just tighten my grip

Night time
Sympathize
I've been working on
White lies
So I'll tell the truth
I'll give it up to you
And when the day come
It will have all been fun
We'll talk about it soon

And I couldn't spill my heart
My eyes gleam
Looking in from the dark
I walk out in stormy weather
Hope my words keep us together
Steady walking but bound to trip
Should release but just tighten my grip

Night time
Sympathize
I've been working on
White lies
So I'll tell the truth
I'll give it up to you
And when the day come
It will have all been fun
We'll talk about it soon

Sonntag, 12. September 2010

Melancholie in ihrer reinsten Form.

Schöne Musik bricht in mein Herz ein; melancholische stiehlt es.

Leicht und doch eingängig, wie eine Feder, die durch die Luft segelt und langsam sich dem Boden nähert.
Plötzlich ist alles still, als hätten alle Menschen für einen kurzen Moment den Atem angehalten.
Wird die Feder auf der Erde verweilen oder trägt ein plötzlicher Windstoß sie weiter, weil sie ihre Bestimmung noch nicht erfüllt hat?
Eine Spannung zwischen Geschehen-Sollen und nicht Geschehen-Sollen entsteht.

Die Antwort weiß nur der Wind.

Donnerstag, 9. September 2010

Ich liebe den Regen, er schenkt einem Ruhe.



Ich liebe den Regen. Er schenkt mir Ruhe.

Ich liebe den leichten Sommerregen, der besser riecht als jedes Parfum der Welt und mich einfach immer nur sprachlos macht.

Ich liebe starkes Gewitter mit Blitz und Donner und tränenförmigen Tropfen, die gegen mein Fenster schlagen,
ich liebe es das Fenster weit aufzureißen und laut Musik zu hören. Es macht mich so unfassbar glücklich, dass ich zu platzen drohe, da dieses Gefühl zu groß für meinen kleinen Körper ist.

Ich liebe es im Regen zu tanzen und vor Glück zu straucheln.
Ich liebe das Gefühl von klitschnasser Kleidung an meinem Körper nach einem Regentanz.

Ich liebe es sie auszuziehen, mich mit einem Tee unter meine Decke zu kuscheln und vor mich hin zu grinsen.

Ich liebe es mir Filme anzusehen, den Regen im Haar.

Ich liebe den starken Regen, Nieselregen ist kein Regen für mich. Regen ist nicht andauernd und unangenehm.
Er ist intensiv und leidenschaftlich. Das ist mein Regen.

Ich liebe den ersten Sonnenstrahl, der sich nach meinem Regen zwischen den Wolken hervor schiebt. Das Gefühl von Wärme, die meine Kleidung trocknet und nur noch den leichten Duft des Regens hinterlässt.
Er verschwindet so schnell wie er gekommen ist, doch er entrinnt mir nicht;
viel mehr hinterlässt er seine Spur auf meinem Herzen.

Ich liebe dich Regen!

Freitag, 13. August 2010

We used to play all the games where no one's the winner.

Das Wiederentdecken längst vergessener Zeit eingefangen in wunderschöne Musik und berührenden Bildern.

Das Gefühl, alles wieder beisammen zu haben;
die Vergangenheit zu ordnen.
Sie noch einmal in ihren schönsten Stunden zu durch leben und danach mit einem melancholischen Lächeln in eine Schachtel zu packen, den Deckel zu schließen und wissen, dass sie trotzdem immer da ist, wenn man sie braucht.

Wenn man in traurigen Momenten, sich an die schönen Momente in der Vergangenheit erinnern kann, die einem die Zuversicht geben, dass nur alles besser werden kann. Man flickt sein Herz, indem man es mit schönen Momenten heilt und verschließt die Schachtel der Vergangenheit wieder, um nach vorne blicken zu können mit der Hoffnung, dass die Vergangenheit und die Zeit alle Wunden heilen können.


Mittwoch, 28. Juli 2010

Das Wichtigste.

"Das Leben wird nicht vom Willen oder Vorsatz regiert. Das Leben ist eine Sache der Nerven und Fibern und allmählich sich bildender Zellen, in denen das Denken wohnt und die Leidenschaft ihre Träume hat. Du wähnst dich vielleicht sicher und hältst dich für stark. Aber ein zufälliger Farbton in einem Zimmer oder am Morgenhimmel, ein besonderer Duft, den du einst geliebt hast und der tiefe Erinnerungen mit sich führt, eine Zeile eines vergessenen Gedichtes, auf das du unversehens gestoßen bist, ein paar Takte aus einem Musikstück, das du seit langem nicht mehr gespielt hast, ich sage dir, Dorian, von derlei Dingen hängt unser Leben ab."

Oscar Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray

Montag, 26. Juli 2010

Fenster der Seele.



Ein Bild gibt uns das Gefühl, die ganze Welt in den Händen zu halten. Fotos sind Dokumente des Augenblicks, des Lebens, der Geschichte. Die Fotografie verwandelt die Welt in ein ewig fortbestehendes Angebot, aus der Wirklichkeit in das Reich der Fantasie, aus dem Schmerz in die Freude zu fliehen - durch das Fenster der Seele, das Auge.

Mario Cohen