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Freitag, 6. Juli 2012





Ich: Ich versuche mich immer und überall in Andere hinein zu versetzen, ich hasse Streit und nehme mich manchmal auch wirklich zurück, weil ich bei manchen Leute einfach weiß, dass ich an ihnen keine Kritik über kann. ich erwarte immer zu viel und bin eigentlich immer enttäuscht. Und alles bedeutet mir irgendetwas. Und ich sollte mich vielleicht mehr akzeptieren wie ich bin, aber ich kann irgendwie nicht. Immer habe ich das Gefühl, dass ich alles falsch mache und, dass viele Leute Dinge nicht zu schätzen wissen. Und ich habe das Gefühl, dass ich jemanden gerade in diesem Moment verletzt habe, auch, wenn das vielleicht nicht so ist. Das war sehr ehrlich. Wie bist du?
     
     Bist du noch da?

Du: Mmh, ich glaube dann sind doch nicht so verschieden. Aber bei dir ist alles immer so dramatisch und ich versuche eher den Weg des geringsten Widerstands zu gehen.

Ich: Und was ist dein Weg des geringsten Widerstands?

Du: Ich probier einfach mir vieles möglichst einfach zu machen..

Ich: Und was ist am einfachsten?

Du: Wenn man Dinge, die man nicht ändern kann, akzeptiert wie sie sind.

Ich: Welche Dinge? 

Du: Alles mögliche..

Ich: Akzeptieren hört sich nach Selbstschutz an.

Du: Ist jetzt auch egal..

Ich: Du hast Angst!

Du: Ähm NEIN!

Ich: Ich muss lachen. Ganz im Ernst, wenn jemand von uns komisch ist, dann ja wohl du!

Mittwoch, 16. Mai 2012





Immer ist man auf der Suche nach dem einen Perfekten: dem perfekten Ort, dem perfekten Freund, der perfekten Eiscreme. Dabei weiß man doch, dass nichts perfekt ist, am wenigsten man selber. 

Ich stelle mir vor, dass das Leben wie ein Ansammlung aus kleinen perfekten Teilchen ist, die sich am Ende zu einem Gesamtbild zusammen setzen. Wie eine Patchwork-Decke, die einen warm hält und ein Scrapbook, in dem man seine Erinnerung auf Papier festhält. Vielleicht existiert ein perfekter Ort für einen nicht, jedenfalls nicht in Form einer einzigen Stadt. Vielleicht bedarf es einzelner Orte, Elemente, die man auf seinen Reisen sammelt und, die sich hinterher zu einem perfekten Phantasieort, aus realen Elementen, zusammen setzen.

Einen perfekten Ort habe ich damals auf unserer Reise nach Ungarn im September/Oktober 2010 gefunden: den Sonnenblumen Friedhof, wie ich ihn so liebevoll nenne. Ein großes, raues Feld versteckt in einem Wald, das mich sehr beeindruckt hat. Ich habe diese tote Schönheit genossen, diese ganz besondere Atmosphäre eingeatmet, versucht die abgeknickten Hälse mit Blei auf Papier festzuhalten. 

Lieblingsort 1: Nagyveleg, Ungarn * Sonnenblumen Friedhof *



Ich vermisse es sehr Klavier zu spielen. So gerne würde ich es so schön spielen können wie Nils Frahm, der dieses Lied wunderbarerweise auf dem Haldern Pop Festival spielte, zu dem ich dieses Jahr fahren werde. 
Ich freue mich so auf den Sommer mit meiner besten Freundin zu reisen, weiter italienisch zu lernen, leckere Torten zu backen und den Garten mit Lampions zu verschönern. 
Letztes Jahr habe ich den ganzen Sommer lang gearbeitet und es war auch in Ordnung, weil das Wetter so schlecht war die ganze Zeit und die Stimmung nicht so toll. 

Dieses Jahr soll es anders und aufregender und nicht so kopflastig werden. Kunst machen an der Ostsee und Surfen, auf Sardinien am Strand campen und einfach nur die Seele baumeln lassen. Endlos Zeit und das endlose Meer, das wünsche ich mir für diesen Sommer!
Mit der besten Freundin an seiner Seite kann der Sommer einfach nur wunderbar werden!

Montag, 7. Mai 2012




Ich vermisse meine zweite Heimat, den Ort an dem ich neben meinem Zuhause am zwei häufigsten war: Lagos, Portugal. Da bekomme ich richtig Fernweh, wenn ich meine Bilder durchstöbere und diese wunderschönen Aufnahmen betrachte. 

Surfer Paradies Plastikstühle Dorade

Donnerstag, 26. Mai 2011

Erinnerung an Illusionen...


Musik konserviert die Zeit und erinnert uns sofort an die Zeit, mit der wir sie verbinden. An die Menschen, die wir getroffen haben, an die Momente, die wir mit ihr verbracht haben, an die Wünsche und Träume, an die Illusionen, die wir hatten. Und alles wird wieder wachgerufen und so real, als hätte sich die Welt nicht weitergedreht und als hätte sich in der Zwischenzeit nichts verändert. Wachgerufen durch den ersten Ton und die Gefühle sind wieder da. Ganz plötzlich.

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And we build up castles in the skys and in the sand.
Design our own world ain't nobody understand.
I found myself alive in the palm of your hand.
As long as we are flyin' all this world is ain't got no end. All this world ain't got no end.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Tagträumen nachhängen.


Ein lauer Sommerabend,
auf einem Steg sitzen,
einfach nur schweigen.
Der blaue, große Himmel über uns,
die Augen weit offen.
Sonnenstrahlen auf den Schultern spüren,
einen Sonnenbrand bekommen.
Die klare, warme Luft aufsaugen,
sie verschließen,
für schlechte Zeiten sparen,
wenn man sich den Sommer zurück wünscht,
voller Sehnsucht.

Es dauert noch so lang.

Montag, 11. Oktober 2010

Viel zu tun. Listenliebe.

15 Gründe, weshalb ich Listen liebe

Ich liebe Listen! In meinen elektronischen und analogen Dokumenten tummeln sich die verschiedensten Listen zu allen möglichen Themen. Listen zu schreiben ist – neben Mindmaps – meine liebste Methode, Dinge festzuhalten und zu brainstormen. Hier die Gründe:

  1. Listen sind übersichtlich. Listen sind schön geordnet. Ich kann meine Stichworte hervorheben (so wie hier) und habe in kürzester Zeit einen Überblick.
  2. Listen sind ausführlich. Neben dem Stichwort kann ich ins Detail gehen. Eigentlich genau so, wie Du jetzt diese Liste liest: Du liest das Fettgedruckte und je nach Interesse auch noch den Text, der dahinter steht. Wenn Dich ein Punkt nicht interessiert, bist Du schnell beim nächsten.
  3. Listen kann ich ergänzen. Egal, wann mir etwas zum Thema einfällt: Ich kann jederzeit meine Liste ergänzen und erweitern.
  4. Listen sind immer dabei … zumindest wenn man sie auf Papier schreibt. Dann kann ich sie auch jederzeit ergänzen oder etwas nachschauen.
  5. Listen kann man verbinden. Echte Listenfreaks erkennt man daran, dass sie in der einen Listen auf eine andere verweisen.
  6. Listen schreiben macht Spaß! Mir gefällt es, eine Liste wachsen oder sich verändern zu sehen.
  7. Alles lässt sich auflisten. Sei es eine Einkaufsliste, eine Liste mit Ideen oder eine Liste mit Personen, die ich kennen lernen möchte: Alles lässt sich in die Form der Liste pressen.
  8. Listen fordern heraus. Listen zwingen einen, nach neuen Ideen zu suchen. Ich kann beispielsweise eine Liste mit 3, 5, 7, 10, 15 oder 20 Einträgen machen. Aber ich bringe es nicht fertig, eine Liste mit 9, 17 oder 57 Punkten zu erstellen. Diese Zahlen sind einfach nicht rund und ich suche solange weiter, bis ich eine Runde Zahl an Einträgen zusammen habe. (Muss ich mir Sorgen machen?)
  9. Listen sind kreativ. Zwar ist das Gefäß vorgegeben, aber die Einträge kann ich in verschiedenen Farben schreiben oder zeichnen oder was auch immer.
  10. Fülle von Ideen. Je länger die Liste ist, desto mehr Ideen habe ich vor mir, aus denen ich dann nur noch heraus picken muss, was ich gerade brauche. Klar: Je länger die Liste ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch weniger brauchbare Ideen darauf stehen, aber man weiß nie, wann die Perlen auftauchen.
  11. Durchstreichen. Kennt Ihr das Gefühl, eine Aufgabe auf Eurer To-Do-Liste durchzustreichen oder abzuhaken? Schönes Gefühl! Ich liebe es!
  12. Listen sind Trophäen. Alte Listen, wo alles durchgestrichen ist, behalte ich. Sie sind für mich Trophäen getaner Arbeit.
  13. Listen zeigen die Fortschritte. Ein Blick auf meine Liste zeigt mir schnell, wie gut ich voran komme. Wenn ich lange nichts durchstreichen kann, werde ich nervös.
  14. Listen sind zielgerichtet. Eigentlich funktionieren Listen wie Mindmaps. Man hat ein Thema und versucht, dieses zu differenzieren, jedoch nur auf einer Ebene. Für diesen Zweck finde ich Listen übersichtlicher als MindMaps. Das funktioniert so nur, wenn man die Einträge nicht weiter aufspalten will. Jeder Eintrag muss zum Thema passen, damit er würdig ist, auf die Liste aufgenommen zu werden. So lenkt man sein Denken in eine bestimmte Richtung.
  15. Listen haben ein Ende. Die angepeilte Anzahl Einträge ist erreicht, die Liste ist fertig. Jetzt habe ich mir einen Kaffee verdient!

Einfach wunderbar & das Beste daran: es ist eine Liste über 15 Gründe Listen zu lieben.
Perfekt!

Ich liebe es Listen zu schreiben, ich liebe es Dinge durchzustreichen, die ich gerade erledigt habe, ich liebe es zu sehen, dass ich wirklich an dem Tag etwas geschafft habe! Dinge, die man nicht erschafft, sondern wohlmöglich wieder abbaut und entsorgt, sind nicht sichtbar und erst eine Liste macht diese getane Tat greifbar.

Ich habe Herbstferien. Mit heute noch heute 7 Tage. Wie schnell die anderen 7 Tage doch herumgegangen sind, doch nicht tatenlos.
Am Montag war ich mit meiner Mama und meiner Schwester in Eppendorf und beim Arzt, am Dienstag war ich mit zwei Lieblingsfreundinnen im Kino bei "Eat Pray Love", am Donnerstag war ich shoppen in der Stadt, am Freitag hatte ich einen wunderbaren DVD-Abend mit Mama und wir haben "Männerherzen" geguckt. Einfach wunderbar.
Am Samstag habe ich mich zum Erste-Hilfe-Kurs geschleppt und ihn und auch den Sehntest einwandfrei bestanden. Abends kam meine Lieblingsfreundin und wir haben gekocht und "Whatever works" gesehen.
Am Sonntag war ich wieder mit zwei Lieblingsfreundinnen in der Stadt in einer Photographieausstellung und an der Alster. Es war einfach wunderbar!!!
Und heute sitze ich hier, bin mehr schlecht als Recht aus meinem Bett gekrabbelt und
habe nullkommanull Motivation, um heute überhaupt etwas zu machen, deshalb surfe ich sinnlos im Internet und finde tolle Blogs. Aber das bringt mich ja nicht so richtig weiter.
DESHALB: habe ich beschlossen eine Liste zu machen, was ich mit dieser wunderbaren freien Zeit alles anfangen kann. Und ich werde mich gleich dransetzen.
Was kann ich tun?

ICH LIEBE LISTEN! UND FERIEN!

Dienstag, 5. Oktober 2010

Schöne Zeit.


Musik, die mich durch diese Zeit begleitet, die mich beschäftigt, mich glücklich macht, die mich in glücklichen Erinnerungen schwelgen lässt, die mich runterkommen lässt, mich melancholisch macht:

Philipp Poisel
1 2 3
Kate Nash
John Legend

Ungarn.
Schöne Zeit.
Voller Kreativität und Ideen
und Musik.

Dienstag, 21. September 2010

21. September: Santagold - The Creator

Santagold - The Creator

Eigentlich ist das Lied eher ein bisschen furchtbar.
Ja, es ist irgendwie schon auch ein bisschen gruselig: dieses Lachen und diese Feuer-Übungsartige Trommelmusik.
Gut, dass ich nicht wieder angefangen habe zu heulen...

Doch sie gehört zu meinem Leben, zu meinem Duft des Lebens.
Sie drückt für mich das Gefühl der letzten Theaterwochen aus, die sich immer zwischen drohendem Nervenzusammenbruch und bis zur Extase getriebener Vorfreude auf das Stück befanden.
Sie spiegelt diese ungeheure Kraft wieder, die zwischen uns allen war, als der Vorhang fiel, wir uns alle nur aneinander festgeklammerten und sprachlos vor Freude und Stolz den Tränen nah waren.

The Creator ist der Hexentanz, den ich vorher immer so schrecklich albern und beschämend fand und ihn durch die Aufführrung ganz neu erleben durfte.
Es war der Wahnsinn, taumelnd - tanzen, einfach nur tanzen! Bis man umfällt. Ich habe das Publikum plötzlich nicht mehr gesehen, der Tanz war nur für mich.
Es war, als wäre ich mit der Musik alleine, schwebend zwischen Zeit und Raum - an nichts gebunden. Sie hat mich gefangen genommen, meine Sinne betäubt.
Alles war auf einmal bedeutungslos. Was einzig allein zählte war die Musik und ich, die ich mich ihr bedingungslos hingab.

Es war unglaublich! Einzigartig.
Unbeschreiblich.
Wunderbar.

Montag, 13. September 2010

Darf man oder darf man nicht?


Dinge, die man nicht tun darf, machen süchtig.
Die Gefahr erwischt zu werden berauscht, alles kribbelt, das Herz klopft laut und man denkt, jeder, an dem man vorbei geht, müsste es hören.
Tut aber niemand. Man fühlt sich angestarrt. Doch wird man wirklich angeguckt?
Darf man etwas retten, obwohl man es sich dabei illegal aneignen muss?
Darf man ein Buch aus der staubigen Bibliothek retten, das sonst in Vergessenheit geraten würde? Ein Buch, dessen letzter Ort ein Regal wäre, dass zwischen anderen Büchern eingezwängt ist und keine Luft zum Atmen hat?
Darf man dem Buch einen Ausflug in die Freiheit schenken, darf man es mitnehmen und lesen, das tun, wofür es bestimmt ist?
Darf man oder darf man nicht?
Darf ich ihm seine Maske der Unkenntlichkeit abnehmen und ihm eine Persönlichkeit schenken?

Ich bin eine Bücherdiebin und es macht süchtig!

Donnerstag, 19. August 2010

Träume, Sehnsüchte und die unsegliche Physik.


"Warum muss immer alles Schöne wie im Flug vergehen?"

"Wer hat sich eigentlich ausgedacht, dass "man immer dann aufhören sollte, wenn es am schönsten ist"?"

"Kann man die Zeit wirklich nicht anhalten oder zurückspulen? Bei Harry Potter geht das doch auch!"

"Ich glaube ich mal mir meine eigene Traumwelt. Die Physik kann mich mal."

"Wenn ich groß bin, werde ich Chuck Norris und BASTA!"

Donnerstag, 12. August 2010

Italien. Der Duft des Herzens.


A me un paese di sole,
una casa leggera,
un canto di fontana giù nel cortile.
E un sedile di pietra.
E schiamazzo di bimbi,
un orticello e giorni senza nome
è la certezza di vivere
.

Ein Dorf in der Sonne,
ein einfaches Haus,
der Gesang eines Brunnens unten im Hof.
Und ein Sitz aus Stein.
Und Lärm von Kindern,
ein Garten und Tage ohne Namen
geben mir die Gewißheit zu leben.




Ich kann sagen, dass ich nur in Rom empfunden habe, was eigentlich ein Mensch sei. Zu dieser Höhe, zu diesem Glück der Empfindung, bin ich später nie wieder gekommen.

Johann Wolfgang von Goethe



Nur jemand mit einem steinernen Herzen könnte vermeiden, in selbigem eine Schwäche für Italien zu hegen.

Peter Ustinov